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Was sind Genitaldermatosen?

Hauterkrankungen im Genitalbereich gibt es viele. Verursacht werden die Beschwerden häufig durch eine Infektion mit Bakterien, Viren oder Pilzen – oft übertragen durch sexuellen Kontakt. Die häufigsten Symptome, die bei einer genitalen Erkrankung auftreten sind dabei Juckreiz, Brennen beim Wasserlassen sowie Schmerzen.

Zu welchem Arzt soll ich gehen?

Viele Patienten fragen sich, zu welchem Arzt sie bei derartigen Problemen gehen sollen. Neben einem Dermatologen sind auch Gynäkologen oder Urologen die richtigen Anlaufstellen bei Hauterkrankungen im Genitalbereich. In jedem Fall ist es wichtig, eine genitale Erkrankung so schnell wie möglich zu behandeln. Denn unbehandelt kann eine Hauterkrankung im Genitalbereich zu Spätfolgen wie Unfruchtbarkeit oder Krebs führen.

Es gibt vielfältige Behandlungsmöglichkeiten, um die Beschwerden einer Dermatose im Genitalbereich zu linden und die Ursache zu bekämpfen. Alle hier genannten Therapieoptionen bieten wir Ihnen im HAUTZENTRUM REGENSBURG an. In vielen Fällen kann Laserlicht zum Einsatz kommen, das eine schonende und effektive Behandlung ermöglicht.

Im HAUTZENTRUM REGENSBURG bieten wir Ihnen nicht nur modernste Lasertherapie bei der Behandlung von Genitaldermatosen, sondern auch eine interdisziplinäre Zusammenarbeit mit dem Bereich Gynäkologie an. Frau Dr. Kirsten Babilas hat ihre Praxis im gleichen Haus und ist auch jederzeit gerne für Sie da.

Viele Beschwerden lassen sich mit Laserlicht behandeln

Die Lasertherapie hat bereits in viele medizinische Fachgebiete Einzug gehalten und stellt eine moderne Behandlungsoption von Dermatosen im Genitalbereich dar. Im HAUTZENTRUM REGENSBURG bieten wir Ihnen die Behandlung mit dem Genitallaser an. Bei wiederkehrenden Infektionen kann dieser helfen, denn er:

  • verbessert die Feuchtigkeit sowie die Festigkeit der vaginalen Schleimhaut,
  • erhöht die Immunreaktion sowie die Durchblutung und
  • regt die Bildung von neuem Gewebe an.

Auf diese Weise kann die Immunabwehr bei Infektionen verbessert werden.

Den Genitallaser nutzen wir zur Behandlung der vulvo-vaginalen Atrophie, bei Scheidentrockenheit, Juckreiz, Brennen sowie bei Inkontinenzbeschwerden. Die Behandlung ist schmerzarm und sicher. Durch das Laserlicht wird Vaginalgewebe neu geformt, regeneriert und gestrafft. Der Laser stellt einen ausreichenden Stoffwechsel und damit die normale Funktion der Schleimhaut wieder her. Die typischen Symptome, die die Lebensqualität und die sexuelle Aktivität von Frauen beeinträchtigen, können so verringert oder sogar vollständig beseitigt werden.

Es gibt viele verschiedene Krankheiten, die zu den Genitaldermatosen gehören. Hier finden Sie die wichtigsten in einem kurzen Überblick.

Vulvodynie

Dieser Erkrankung tritt durch verschiedenste Symptome zutage, die von Juckreiz bis hin zu Schmerzen beim Gehen reichen. Die Behandlung der Vulvodynie erfolgt multimodal, das heißt, dass man verschiedene Ansätze miteinander kombiniert. So können zum Beispiel trizyklische Antidepressiva und Autogenes Training zum Einsatz kommen.

Zyklische Vulvovaginitis

Darunter versteht man eine vom Östrogenspiegel abhängige Erkrankung. Sie ist durch Schmerzen im Genitalbereich geprägt, welche auch während des Geschlechtsverkehrs auftreten. Die Symptome verstärken sich danach und treten am folgenden Tag am stärksten auf. Man geht davon aus, dass eine Überempfindlichkeitsreaktion gegenüber einem Candida-Antigen die Ursache ist. Die Behandlung erfolgt in der Regel mit Antimykotika.

Aerobe Vaginitis

Hierbei handelt es sich um eine Entzündung der Scheide, die durch Bakterien verursacht wird. Leitsymptome sind brennende Schmerzen, fleckförmige Rötung der Scheidenhaut und gelbgrüner Ausfluss. Bei unkomplizierten Fällen verabreicht man Antibiotika. Alternativ kann eine Vaginalcreme verschrieben werden.

Genitalekzem

In der Mehrzahl der Fälle bricht dieses Leiden auf Basis einer genetischen Prädisposition aus. Ein konkreter Auslöser findet sich häufig nicht. Das Ekzem kann im Laufe des Lebens auftreten. Darüber hinaus kann die hormonelle Umstellung nach den Wechseljahren zu Juckreiz, Bläschenbildung oder Schuppung im Genitalbereich führen. Auch Allergien können ein Genitalekzem verursachen. Wichtig ist eine Ursachenforschung und der Ausschluss einer Infektion oder anderer spezifischer dermatologischer oder gynäkologischer Erkrankungen. Die Behandlung erfolgt in der Regel mit rückfettenden Pflegecremes und immunmodulierenden Zubereitungen.

Vulvo-vaginale Atrophie

Diese Beschwerdebild kann auf der Haut von Vagina und Vulva bei Frauen mit einem sinkenden Östrogenspiegel auftreten. Dabei können Symptome wie Scheidentrockenheit, Brennen, Juckreiz, Dysurie (schmerzhaftes Wasserlassen) und Dyspareunie (Schmerzen beim Geschlechtsverkehr) auftreten. Eine moderne Behandlungsoption bietet hier der Genitallaser.

Vaginalinfektionen

Sie sind vor allem durch Juckreiz im Bereich der Vagina gekennzeichnet. Auch Ausfluss, Schwellungen, Rötungen und Brennen können auftreten. Verursacht werden sie meist von Bakterien, aber auch Viren können für eine Vaginalinfektion verantwortlich sein. Liegt eine bakterielle Infektion vor, kommen meist Antibiotika zum Einsatz. Bei einer Virusinfektion verschreibt man virustatische Salben oder Tabletten.

Lichen sclerus

Typische Anzeichen dieser häufigen Genitaldermatose sind Juckreiz und weißliche Hautbereiche, teils mit einer gesteigerten Verhornung der Haut. Auch Rötungen und eine fleckenförmige Depigmentierung können auftreten. Behandelt wird die Erkrankung anfänglich mit Glukokortikoiden. Zudem sollte man eine rückfettende Salbe anwenden, um den Feuchtigkeitsverlust zu reduzieren.

Akne inversa

Diese Hauterkrankung entsteht durch entzündete Haarfollikel. Sie kann also überall da entstehen, wo Haare wachsen, auch im Intimbereich. Die Entzündungen können durch Rauchen, Übergewicht, Stress, Schwitzen oder das Entfernen der Behaarung hervorgerufen werden. Die Behandlung erfolgt in leichten Fällen mit antiseptischen Cremes, in schweren Fällen können Antibiotika wie Doxycyclin helfen. Sehr hilfreich und nebenwirkungsarm ist die Enthaarung des betroffenen Areals mittels Laser oder Blitzlampe.

Rasierdermatosen

Rasierdermatosen treten sehr häufig auf und werden durch die Rasur und auch durch eingewachsene Haare verursacht. Es kommt zu Entzündungen und damit verbunden zu Juckreiz und Rötung der Haut. Eingewachsene Haar lassen sich durch eine Haarentfernung mit Laserlicht vermeiden. Dabei werden die Haarwurzeln zerstört und die Haar wachsen nicht mehr nach.

Warzen Intimbereich

Warzen im Intimbereich sind sehr unangenehm. Hier entstehen vor allem Feigwarzen, die durch eine Virusinfektion verursacht werden. Die Feigwarzen-Behandlung erfolgt idealerweise durch die Laserabtragung.